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Stahlbeton, Fundamente, Bodenplatten, Durchbrüche
Brechen oder erschütterungsfrei sägen • Beton und Stahl sortenrein getrennt
Beton wird nach Volumen gerechnet. Eine Wand von 4 m Länge, 2,5 m Höhe und 20 cm Stärke sind 2 m³. Entscheidend ist daneben das Verfahren — Sägen ist teurer als Brechen, dafür erschütterungsfrei.
Länge mal Höhe mal Stärke der abzubrechenden Teile
Vier Arbeitsbereiche, die sich weniger im Material als im Vorgehen unterscheiden.
Armierte Konstruktionen: Wände, Stützen, Decken, Rampen. Die Bewehrung wird beim Abbruch gleich vom Beton getrennt, damit beide Fraktionen sauber in die Verwertung gehen. Je höher der Bewehrungsgrad, desto langsamer geht es — das ist der Hauptgrund, warum zwei gleich große Bauteile unterschiedlich viel kosten.
Streifen- und Punktfundamente, Bodenplatten, alte Maschinenfundamente — meist das, was nach einem Abbruch noch im Boden steckt. Entscheidend ist nicht die sichtbare Fläche, sondern wie tief es runtergeht und ob die Grube danach verfüllt werden soll.
Durchbrüche für Leitungen, Lüftung, Türen und Fenster. Gebohrt und gesägt statt gestemmt: saubere Kanten, keine Risse in der Restkonstruktion, kaum Erschütterung. Der Weg überall dort, wo drumherum etwas stehen bleiben muss oder weitergearbeitet wird.
Beton und Bewehrungsstahl trennen wir direkt auf der Baustelle. Der Beton geht zum Brecher und wird zu Recycling-Schotter für den Straßen- und Wegebau, der Stahl ins Metallrecycling. Die Entsorgungsnachweise bekommen Sie für Ihre Unterlagen.
Beim Beton entscheidet nicht die Menge über den Aufwand, sondern zwei andere Dinge: wie stark das Bauteil bewehrt ist und was drumherum stehen bleiben muss. Ein unbewehrtes Fundament auf freiem Grundstück ist in Stunden erledigt. Dieselbe Kubikzahl als bewehrte Decke über einem genutzten Raum ist ein anderes Projekt.
Deshalb schauen wir uns Bauteile vor dem Angebot immer an. Bewehrungsgrad, Betonstärke, Zugang für Maschine und Abtransport, Abstand zur nächsten Wand — daraus ergibt sich das Verfahren, und aus dem Verfahren der Preis. Bei tragenden Bauteilen kommt die statische Freigabe dazu; die ist nicht Teil des Kubikmeterpreises und braucht einen Tragwerksplaner.
Bei Betonkonstruktionen aus den 1960er bis 1980er Jahren gehört eine Schadstoffprüfung dazu, bevor irgendetwas aufgebrochen wird. Asbest steckt in dieser Zeit nicht nur im Dach, sondern auch in Spachtelmassen, Beschichtungen und Brandschutzverkleidungen an Betonteilen. Was gefunden wird, kommt über unsere Asbestentfernung vorab raus. Ist ein größerer Abbruch geplant, unterstützen wir auch bei der Abbruchgenehmigung.
Im gesamten Kreis und in Ostwestfalen-Lippe. Kurze Anfahrt heißt bei Betonarbeiten vor allem: Der Ortstermin lässt sich kurzfristig einrichten, und eine Rückfrage auf der Baustelle kostet keinen halben Tag.
Sechs Schritte von der Besichtigung bis zum Entsorgungsnachweis.
Vor Ort: Betonstärke, Bewehrungsgrad, Zugänglichkeit und Hinweise auf Schadstoffe in der Bausubstanz.
Brechen, sägen oder bohren? Diese Entscheidung bestimmt Preis, Dauer und Lärmbelastung stärker als die Menge.
Bei tragenden Bauteilen der Standsicherheitsnachweis vom Statiker, bei größeren Abbrüchen Anzeige oder Genehmigung, dazu Absperrung und Verkehrssicherung.
Mit Hydraulikhammer, Betonzange, Pulverisierer oder Diamantsäge. Staub wird per Wassersprühung direkt an der Entstehungsstelle gebunden.
Beton und Bewehrungsstahl werden noch auf der Baustelle voneinander getrennt.
Aufbereitung des Betons zu Recycling-Material, Abtransport und vollständige Entsorgungsdokumentation.
Die günstigere und schnellere Variante. Hydraulikhammer, Betonzange oder Pulverisierer zertrümmern das Bauteil, Beton und Bewehrung werden anschließend getrennt. Der Preis liegt bei 150 bis 250 €/m³.
Der Haken sind Lärm und Erschütterung. Für ein Fundament im Garten, eine Bodenplatte auf freiem Grundstück oder ein Bauteil, um das herum ohnehin alles weichen soll, ist das genau richtig. Neben empfindlicher Bausubstanz oder im laufenden Betrieb wird es zum Problem.
Teurer, bei 250 bis 400 €/m³, dafür kontrolliert: exakte Schnittkanten, Bauteilstärken bis rund 80 cm, praktisch keine Erschütterung und deutlich weniger Lärm. Kernbohrungen erzeugen Durchbrüche für Leitungen, Lüftung oder Türen, ohne die Restkonstruktion zu schwächen.
Sobald tragende Bauteile betroffen sind, im Gebäude weitergearbeitet oder gewohnt wird oder das Nachbarhaus direkt angrenzt, führt daran kein Weg vorbei. Wenn Sie nicht wissen, was passt: Wir legen es beim Ortstermin fest, der Rechner oben zeigt so lange die volle Spanne.
Gerechnet wird nach Volumen: Länge mal Höhe mal Stärke. Eine Wand von 4 m Länge, 2,5 m Höhe und 20 cm Stärke sind 2 m³. Der Preis hängt dann am Verfahren — hydraulisches Brechen liegt bei 150 bis 250 €/m³, Diamantsägen bei 250 bis 400 €/m³. Enthalten sind Abbruch, Abtransport und Entsorgung. Nicht enthalten ist die statische Freigabe bei tragenden Bauteilen, die braucht einen Statiker. Der Rechner oben auf dieser Seite zeigt die Spanne für Ihr Volumen.
Das kommt auf die Umgebung an, nicht auf den Beton. Brechen ist schneller und günstiger, macht aber Lärm und Erschütterung. Sägen ist teurer, dafür erschütterungsfrei, leise und präzise bis rund 80 cm Stärke. Steht das Bauteil frei und ist niemand in der Nähe, wird gebrochen. Geht es um tragende Teile, laufenden Betrieb oder direkt angrenzende Wohnbebauung, wird gesägt. Bei Unsicherheit legen wir es beim Ortstermin fest.
Ein einzelnes Fundament ist oft an einem Tag erledigt. Größere Bodenplatten oder stark bewehrte Stahlbetonkonstruktionen brauchen mehrere Tage. Sägearbeiten dauern grundsätzlich länger als Brechen, weil in Abschnitten gearbeitet und jeder Schnitt gekühlt wird. Nach der Besichtigung bekommen Sie einen konkreten Zeitplan statt einer Schätzung.
Für das Entfernen einzelner Fundamente oder Betonflächen reicht in der Regel eine formlose Abstimmung. Sobald tragende Bauteile betroffen sind, braucht es einen Standsicherheitsnachweis, bei größeren Abbrüchen zusätzlich Anzeige oder Genehmigung bei der Bauaufsicht. Was in Ihrem Fall gilt, klären wir vor dem Angebot ab und übernehmen die Formalitäten auf Wunsch. Wohin die Anzeige geht, hängt vom Ort ab: Für Vorhaben im Stadtgebiet Gütersloh ist die Stadt selbst untere Bauaufsichtsbehörde — Fachbereich Bauordnung im Rathaus, Berliner Straße 70. Für die übrigen Kommunen im Kreis ist der Kreis Gütersloh zuständig. Eingereicht wird wahlweise digital über das Bauportal NRW oder auf den Vordrucken der Bauordnung. Asbestarbeiten laufen über einen anderen Weg: Die sind der Bezirksregierung Detmold als Arbeitsschutzbehörde für ganz Ostwestfalen-Lippe anzuzeigen, und zwar unternehmensbezogen und zusätzlich objektbezogen vor Beginn.
Staub binden wir mit mobilen Wassersprühsystemen direkt dort, wo er entsteht. In sensibler Umgebung — Wohnbebauung, Schule, Praxis — kommen Absaugung und Schutzwände dazu. Gegen Lärm hilft vor allem das Verfahren: Diamantsägen ist deutlich leiser als Hammer und Zange. Die örtlichen Ruhezeiten halten wir ein.
Er wird fast vollständig wiederverwertet. Nach der Aufbereitung im Brechwerk entsteht Recycling-Schotter für Straßen-, Wege- und Verfüllungsbau; der Bewehrungsstahl geht sortenrein ins Metallrecycling. Rund 98 Prozent des Materials bleiben so im Kreislauf, was auch die Entsorgungskosten drückt. Alle Wege werden dokumentiert.
Bei dringenden Projekten ja. Für lärmintensive Arbeiten gelten allerdings die örtlichen Ruhezeiten und Lärmschutzvorgaben, nachts nur mit Ausnahmegenehmigung. Wenn Ihr Zeitfenster eng ist, sprechen Sie uns an — oft lässt sich über die Verfahrenswahl mehr regeln als über die Uhrzeit.
Professionelle Schadstoffsanierung und Rückbau in OWL
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Alle Aufnahmen stammen von eigenen Projekten und Objektbegehungen. Keine Symbolbilder, keine Bildagentur.
Kostenlose Erstberatung und Besichtigung. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.