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Wohnhäuser, Gewerbe und Industrie bis zum baureifen Grundstück
Genehmigung, Abbruch und Entsorgung aus einer Hand • Festpreis vor Arbeitsbeginn
Gerechnet wird nach umbautem Raum, also Grundfläche mal Höhe. Ein Einfamilienhaus mit 120 m² Grundfläche und 6 m Höhe sind rund 720 m³. Verbindlich wird der Preis nach der Besichtigung.
Grundfläche mal Gebäudehöhe, Keller mitgerechnet
Ein Komplettabriss ist selten ein Maschinenproblem. Das Gebäude ist in wenigen Tagen weg – die Zeit davor geht für Anzeige oder Abbruchgenehmigung, Standsicherheitsnachweis, Leitungsabklemmung und, wenn nötig, die Schadstoffsanierung drauf. Wir übernehmen diese Kette komplett, damit Sie nicht zwischen Bauaufsicht, Versorger und drei Gewerken vermitteln müssen.
Am Anfang steht der Ortstermin: Aufmaß des umbauten Raums, Bauweise, Zufahrt für Bagger und Mulden, Abstand zur Nachbarbebauung. Bei Gebäuden bis Anfang der Neunziger kommt die Schadstofferkundung dazu – Welleternit, Fassadenplatten, Fliesenkleber und alte Mineralwolle sind in Beständen dieser Zeit die Regel, nicht die Ausnahme. Was gefunden wird, kommt vor dem Abbruch raus, nicht mit ihm zusammen.
Beim Abbruch selbst wird direkt vor Ort getrennt: Beton und Mauerwerk gehen zum Brecher und werden zu Schotter, Metalle zum Schrotthändler, Holz in die stoffliche oder energetische Verwertung. Über 90 Prozent des Materials lassen sich so verwerten, was die Entsorgungskosten drückt. Die Entsorgungsnachweise und die vollständige Dokumentation bekommen Sie für Ihre Unterlagen.
Was den Aufwand bestimmt, ist je nach Gebäudeart etwas völlig anderes.
Ein- und Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Doppelhaushälften. Bei Baujahren bis Anfang der Neunziger prüfen wir vorher auf Asbest in Dacheindeckung, Fassadenplatten, Fliesenkleber und alten Bodenbelägen. Der reine Abbruch eines Einfamilienhauses ist meist in drei bis fünf Tagen erledigt – die Wochen davor gehen für Anzeige oder Genehmigung drauf.
Bürogebäude, Lagerhallen, Geschäftshäuser. Der Knackpunkt ist hier selten die Konstruktion, sondern die Logistik: Anlieferverkehr im Gewerbegebiet, Nachbarbetriebe, die weiterlaufen, und größere Materialmengen, für die eine durchgehende Abtransportkette stehen muss. Wir takten den Container- und Muldenverkehr entsprechend.
Fabriken, Produktionshallen, Silos. Stahlbetonskelette, verstärkte Fundamente und große Spannweiten machen den Abbruch aufwendiger und die Preisspanne breiter als beim Mauerwerksbau. Vorhandene Maschinen und Anlagen bauen wir vorher aus, sonst landen Betriebsstoffe im Bauschutt.
Garagen, Schuppen, alte Stallungen, Carports. Kleine Objekte, bei denen zwei Dinge zählen: Kommt die Maschine überhaupt aufs Grundstück, und soll die Bodenplatte mit raus? Beides klären wir beim Ortstermin, weil es den Preis stärker bewegt als die Quadratmeter.
Vier Schritte von der Besichtigung bis zur Grundstücksübergabe.
Ortstermin, Aufmaß des umbauten Raums, Blick auf Bauweise, Zufahrt und Nachbarbebauung. Bei Altbauten kommt die Schadstofferkundung dazu. Danach steht der Festpreis schriftlich.
Je nach Gebäudeklasse ist der Abbruch anzuzeigen oder zu beantragen. Wir stellen die Unterlagen zusammen, holen den Standsicherheitsnachweis ein und regeln bei Bedarf die Absperrung im öffentlichen Raum.
Versorgungsleitungen werden abgeklemmt, die Baustelle abgesperrt, Staub durch Berieselung gehalten. Nachbarn informieren wir vorher; angrenzende Gebäude dokumentieren wir zur Beweissicherung fotografisch, bevor die Maschine anrückt.
Materialtrennung direkt vor Ort, Abtransport mit Entsorgungsnachweis, besenreine Übergabe des Grundstücks. Fundamentaushub und Verfüllung der Baugrube auf Wunsch als eigene Position.
Im gesamten Kreis und in Ostwestfalen-Lippe.
Gerechnet wird nach umbautem Raum, nicht nach Wohnfläche. Grundfläche mal Höhe, Keller mitgerechnet – ein Haus mit 120 m² Grundfläche und 6 m Höhe sind rund 720 m³. Das ist die Basis, alles andere sind Zu- und Abschläge darauf.
Nach oben zieht vor allem die Lage. Ein freistehendes Gebäude mit Zufahrt bis an die Fassade lässt sich mit der Zange zügig abtragen. Steht das Nachbarhaus direkt an, muss vorsichtiger und abschnittsweise gearbeitet werden, oft mit zusätzlicher Absicherung der Brandwand – das kostet Zeit und schlägt in der Preisspanne durch. Der zweite große Posten sind Schadstoffe: Ein Dach aus Welleternit oder asbesthaltige Fassadenplatten bedeuten einen eigenen Arbeitsgang mit Schutzmaßnahmen, bevor überhaupt ein Bagger anrückt.
Nicht im Kubikmeterpreis enthalten sind Schadstoffsanierung, Fundamentaushub und die Verfüllung der Baugrube. Das steht bei uns als eigene Position im Angebot, statt hinterher als Nachtrag aufzutauchen. Wenn Sie nur ein Teilstück statt des ganzen Gebäudes entfernen lassen wollen, ist der selektive Abbruch der günstigere Weg.
Das hängt von Gebäudeklasse, Größe und Lage ab. Ein Teil der Abbrüche ist in Nordrhein-Westfalen verfahrensfrei, muss der Bauaufsicht aber vorher angezeigt werden. Bei größeren, angebauten oder öffentlich zugänglichen Gebäuden führt der Weg über einen Abbruchantrag mit Standsicherheitsnachweis. Was in Ihrem Fall gilt, klären wir vor dem Angebot – den Papierkram übernehmen wir auf Wunsch komplett. Wohin die Anzeige geht, hängt vom Ort ab: Für Vorhaben im Stadtgebiet Gütersloh ist die Stadt selbst untere Bauaufsichtsbehörde — Fachbereich Bauordnung im Rathaus, Berliner Straße 70. Für die übrigen Kommunen im Kreis ist der Kreis Gütersloh zuständig. Eingereicht wird wahlweise digital über das Bauportal NRW oder auf den Vordrucken der Bauordnung. Asbestarbeiten laufen über einen anderen Weg: Die sind der Bezirksregierung Detmold als Arbeitsschutzbehörde für ganz Ostwestfalen-Lippe anzuzeigen, und zwar unternehmensbezogen und zusätzlich objektbezogen vor Beginn.
Nach umbautem Raum, also Grundfläche mal Höhe inklusive Keller. Freistehend und konventionell gemauert liegt bei 30 bis 55 €/m³, in beengter Lage mit direkt angrenzender Nachbarbebauung bei 45 bis 75 €/m³, Stahlbeton- und Industriebauten je nach Konstruktion bei 60 bis 110 €/m³. Für ein typisches Einfamilienhaus mit Keller landen Sie damit bei rund 22.000 bis 45.000 €. Enthalten sind Abbruch, Materialtrennung, Abtransport und Entsorgung mit Nachweis. Der Rechner oben auf dieser Seite zeigt die Spanne für Ihr Gebäude; verbindlich wird der Preis nach der Besichtigung.
Ja, aber als eigene Position. Im Kubikmeterpreis für den Abbruch stecken Fundamentaushub und die Verfüllung der Baugrube nicht drin, weil Aushubmenge und Verfüllmaterial stark schwanken. Sagen Sie beim Ortstermin, in welchem Zustand Sie das Grundstück übernehmen wollen – beräumt, verfüllt und verdichtet oder grob planiert –, dann steht das mit im Angebot.
Der Abbruch selbst geht schnell: Ein Einfamilienhaus ist meist in drei bis fünf Arbeitstagen weg. Die Gesamtdauer bestimmt das Verfahren davor. Für Anzeige beziehungsweise Genehmigung rechnen wir erfahrungsgemäß mit drei bis sechs Wochen, bei schadstoffbelasteten Gebäuden kommt die Sanierung als eigener Zeitblock dazu. Vom ersten Anruf bis zum geräumten Grundstück sind das je nach Objekt einige Wochen bis wenige Monate.
Sie kommen vor dem Abbruch raus, nicht mit ihm zusammen. Erst Erkundung mit Beprobung und Laboranalyse, dann Sanierung unter Schutzmaßnahmen durch Fachpersonal, dann der eigentliche Abbruch. Typische Fundstellen bei Gebäuden bis Anfang der Neunziger sind Welleternit auf dem Dach, Fassadenplatten, Fliesenkleber, Flexplatten und alte Mineralwolle. Auch stillgelegte Öltanks müssen vorher fachgerecht raus.
Vor Beginn dokumentieren wir den Zustand angrenzender Gebäude fotografisch, damit sich hinterher nichts falsch zuordnen lässt. In beengter Lage arbeiten wir mit Abbruchzange statt Hydraulikhammer, wo es geht – das erschüttert weniger, dauert aber länger und schlägt sich in der höheren Preisspanne nieder. Personen- und Sachschäden während der Arbeiten sind über unsere Betriebshaftpflicht abgedeckt.
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Alle Aufnahmen stammen von eigenen Projekten und Objektbegehungen. Keine Symbolbilder, keine Bildagentur.
Kostenlose Erstberatung und Besichtigung. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.