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Komplett- und Teilentkernung für Kernsanierung, Umbau und Umnutzung
Festpreis vor Arbeitsbeginn • sortenrein getrennt • Einfamilienhaus in 5–10 Tagen

Der Preis richtet sich nach der Wohn- oder Nutzfläche und danach, wie viel stehen bleibt. Tragende Teile, Leitungen und Estrich machen den Unterschied. Verbindlich wird der Preis nach der Besichtigung.
Wohn- oder Nutzfläche der betroffenen Räume
Bei einer Entkernung bleibt das Tragwerk stehen: Außenwände, tragende Innenwände und Geschossdecken. Alles andere kommt raus – Trennwände, Türen, Bodenaufbauten, abgehängte Decken, Sanitär, Heizung, Elektro, Lüftung. Zurück bleibt ein Rohbau, in den sich ein neuer Grundriss frei hineinplanen lässt. Bei Bestandsgebäuden in Gütersloh ist das in den meisten Fällen die günstigere Variante gegenüber Abriss und Neubau, weil Fundament, Tragwerk und Gebäudehülle erhalten bleiben.
Der Aufwand steckt selten im Ausbrechen selbst, sondern in Reihenfolge, Statik und Entsorgung. Deshalb sehen wir uns jedes Objekt vorher an: Baujahr, Deckenaufbau, Leitungsführung, Zugang für Container und Schuttrutsche. Bei Gebäuden vor 1993 gehört eine Schadstofferkundung dazu – Asbest steckt typischerweise in Fliesenkleber, Flexplatten, Spachtelmassen und Brandschutzverkleidungen und muss dann nach TRGS 519 saniert werden. Was dabei gefunden wird, bestimmt Ablauf und Preis – nicht die Quadratmeterzahl allein. Sind Maschinen oder Anlagen im Gebäude, läuft die Demontage im selben Zug mit.
Den Preis bekommen Sie schriftlich, bevor jemand anfängt zu arbeiten. Was darin steht, gilt. Nachträge gibt es nur, wenn hinter einer Wand etwas auftaucht, das vorher niemand sehen konnte – typischerweise Schadstoffe. Das besprechen wir dann vorher und nicht hinterher auf der Rechnung.
Vier Varianten, die sich in der Praxis unterscheiden – darin, was stehen bleibt und wie aufwendig die Abgrenzung dadurch wird.
Bis auf den Rohbau. Trennwände, Türen und Zargen, Bodenbeläge, abgehängte Decken, Verkleidungen, Sanitärobjekte, Heizkörper und Leitungen, Elektro und Lüftung kommen raus. Stehen bleiben Außenwände, tragende Innenwände, Stützen und Geschossdecken. Auf Wunsch nehmen wir Estrich und Bodenaufbau bis zur Rohdecke mit. Am Ende steht ein Rohbau, in den sich ein neuer Grundriss frei hineinplanen lässt.
Nur das, was weg soll – der Rest bleibt unangetastet. Typische Fälle: einzelne Trennwände für einen offeneren Grundriss, veraltete Haustechnik bei gleichbleibender Raumaufteilung, ein Durchbruch für eine neue Erschließung, oder ein Geschoss, während darunter weiter gewohnt oder gearbeitet wird. Der Aufwand steckt hier in der Abgrenzung: Staubschutz, getrennte Zugangswege und der Schutz der Bauteile, die stehen bleiben.
Beides aus einer Hand, in einem Ablauf. Wir haben die Sachkunde nach TRGS 519 und die Zulassungen für die üblichen Schadstoffarten – zwischen Sanierung und Entkernung muss also kein zweiter Betrieb eingetaktet werden. Vorab läuft die Erkundung mit Laboranalyse, danach wird getrennt nach Schadstoffart über zugelassene Wege entsorgt und dokumentiert. Was das spart, ist vor allem die Wartezeit zwischen zwei Gewerken.
Wenn Fassade oder Tragwerk erhalten bleiben müssen – bei Denkmalschutz, bei Umnutzungen oder schlicht, weil die Substanz gut ist. Hier zählt Sorgfalt mehr als Tempo: Was stehen bleibt, muss unbeschädigt und maßhaltig übergeben werden, weil die nachfolgenden Gewerke darauf aufbauen. Reihenfolge, Anschlusspunkte und Übergabezustand stimmen wir direkt mit Architekt und Tragwerksplaner ab.
Ortstermin und Aufmaß, Blick auf Deckenaufbau, Leitungsführung und den Platz für Container. Kostenlos und unverbindlich.
Bei Gebäuden vor 1993: Beprobung und Laboranalyse. Der Befund entscheidet über Ablauf, Schutzmaßnahmen und Entsorgungsweg.
Preis und Zeitplan bekommen Sie schriftlich, bevor jemand anfängt zu arbeiten.
Staubschutz und Abschottung, gesicherte Zugangswege, Container und wenn nötig eine Schuttrutsche.
Von oben nach unten: erst abgehängte Decken und Einbauten, dann Installationen und Trennwände, zuletzt der Bodenaufbau.
Getrennt nach Fraktionen, Abtransport mit Nachweis, besenreine Übergabe der Rohbauflächen.
Wir sind im gesamten Kreis und in Ostwestfalen-Lippe unterwegs. Kurze Anfahrt heißt vor allem: Der Besichtigungstermin lässt sich meist innerhalb weniger Tage einrichten, und eine Rückfrage auf der Baustelle kostet keinen halben Tag.
Eigene Aufnahmen von unseren Baustellen. Keine Symbolbilder, keine Bildagentur.


Der größte Hebel sind Schadstoffe. Bis Anfang der Neunziger wurde Asbest in Fliesenkleber, Flexplatten, Spachtelmassen, Bitumenbahnen und Brandschutzverkleidungen verbaut, dazu kommen künstliche Mineralfasern in alten Dämmungen und PAK in Klebern unter Parkett. Was gefunden wird, muss unter Schutzmaßnahmen raus – ein eigener Arbeitsgang mit eigener Kalkulation. Genau deshalb steht die Erkundung am Anfang und nicht am Ende.
Der zweite Hebel ist die Logistik. Ein freistehendes Haus mit Stellfläche für den Container direkt an der Fassade ist etwas anderes als ein Reihenhaus in einer engen Straße, wo der Container nur zeitweise stehen darf und der Schutt über eine Rutsche im Treppenhaus muss. Ohne Aufzug kostet jedes weitere Obergeschoss zusätzliche Zeit.
Nach unten zieht, was sich verwerten lässt: Kupfer, Messing, Stahl und Heizkörper haben einen Materialwert, brauchbare Türen, Sanitärobjekte oder Altbaubauteile lassen sich mitunter weiterverkaufen. Nach oben zieht vor allem der Estrich – wer bis auf die Rohdecke runter will, hat deutlich mehr Masse zu transportieren.
Das Tragwerk: Außenwände, tragende Innenwände, Stützen und Geschossdecken. Raus kommen Trennwände, Türen und Zargen, Bodenbeläge und je nach Auftrag der Estrich, abgehängte Decken, Verkleidungen, Sanitärobjekte, Heizkörper und Leitungen, Elektro- und Lüftungsinstallationen sowie fest verbaute Einbauten. Wenn auch die Fenster raus sollen, sagen Sie es bitte vorher – das planen wir wegen Witterungsschutz und Absturzsicherung anders ein.
Ein Einfamilienhaus mit rund 150 m² schaffen wir üblicherweise in 5 bis 10 Arbeitstagen. Bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeobjekten rechnen Sie in Wochen. Die Dauer hängt weniger an der Fläche als an drei Dingen: dem Schadstoffbefund, dem Zugang für Container und Schuttrutsche, und ob nebenan weiter gewohnt oder gearbeitet wird. Muss vorher Asbest raus, ist die Sanierung nach TRGS 519 ein eigener Arbeitsgang davor – ein separater Zeitblock, kein Aufschlag von ein paar Stunden.
Zur Orientierung: Teilentkernung 25 bis 55 €/m², Komplettentkernung bis auf den Rohbau 30 bis 60 €/m², komplett inklusive Estrich und Bodenaufbau bis zur Rohdecke 45 bis 75 €/m². Enthalten sind Demontage, Abtransport und Entsorgung mit Nachweis. Eine Schadstoffsanierung rechnen wir gesondert, weil dort andere Schutzmaßnahmen gelten. Die Spanne für Ihre Fläche zeigt der Rechner weiter oben auf dieser Seite – verbindlich wird der Preis nach der Besichtigung, und die kostet nichts.
Getrennt wird schon auf der Baustelle: Metalle wie Heizkörper, Rohre und Kabel in den Schrott, Holz zur stofflichen oder energetischen Verwertung, mineralischer Bauschutt ins Recycling, Gips und Verbundstoffe getrennt davon, Schadstoffe über zugelassene Entsorger. Die Nachweise bekommen Sie zur Baustelle dazu. Erlöse aus Metallen ziehen wir von der Rechnung ab, statt sie stillschweigend zu behalten.
Ja, aber nicht ohne Ersatz. Wo eine tragende Wand weg soll, kommt ein Stahlträger mit Auflagern hinein; Spannweite und Lastabtrag rechnet ein Tragwerksplaner. Solche Eingriffe sind nicht genehmigungsfrei – es braucht einen Standsicherheitsnachweis, je nach Umfang auch eine Baugenehmigung. Wir arbeiten mit Statikern zusammen und organisieren das auf Wunsch mit.
Solange nur nichttragende Bauteile und Installationen entfernt werden und Tragwerk wie Fassade unangetastet bleiben, ist die reine Entkernung in der Regel nicht genehmigungspflichtig. Anders liegt der Fall bei Denkmalschutz, bei Eingriffen ins Tragwerk und bei Asbest: Asbestarbeiten sind vor Beginn der zuständigen Arbeitsschutzbehörde anzuzeigen. Was in Ihrem Fall nötig ist, klären wir beim Ortstermin. Wohin die Anzeige geht, hängt vom Ort ab: Für Vorhaben im Stadtgebiet Gütersloh ist die Stadt selbst untere Bauaufsichtsbehörde — Fachbereich Bauordnung im Rathaus, Berliner Straße 70. Für die übrigen Kommunen im Kreis ist der Kreis Gütersloh zuständig. Eingereicht wird wahlweise digital über das Bauportal NRW oder auf den Vordrucken der Bauordnung. Asbestarbeiten laufen über einen anderen Weg: Die sind der Bezirksregierung Detmold als Arbeitsschutzbehörde für ganz Ostwestfalen-Lippe anzuzeigen, und zwar unternehmensbezogen und zusätzlich objektbezogen vor Beginn.
Alle Aufnahmen stammen von eigenen Projekten und Objektbegehungen. Keine Symbolbilder, keine Bildagentur.
Kostenlose Erstberatung und Besichtigung. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
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