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200+ Sanierungen/Jahr • 24h Notfall-Service
Jetzt anfragenGefahrstoffe in Gebäuden sind nicht nur ein theoretisches Problem – sie gefährden jeden Tag die Gesundheit von tausenden Menschen in Hannover. Das Tückische: Viele Schadstoffe wie Asbest, PCB oder alte Mineralfasern sind mit bloßem Auge nicht erkennbar. Sie sitzen versteckt in Wänden, Decken, Böden oder Fugen und geben unsichtbare Fasern oder Dämpfe ab. Wer unwissend renoviert oder saniert, setzt sich oft jahrelang einer massiven Schadstoffbelastung aus – mit Folgen die erst Jahrzehnte später sichtbar werden.
Als zertifiziertes Fachunternehmen für Schadstoffsanierung übernehmen wir in Hannover über 200 Gefahrstoff-Entsorgungen pro Jahr. Unser Team besteht aus speziell geschulten Fachkräften mit Sachkundenachweis nach TRGS 519, TRGS 524 und TRGS 521. Wir kennen die gesetzlichen Vorschriften genau, arbeiten mit modernster Schutztechnik und entsorgen jeden Schadstoff über die vorgeschriebenen Entsorgungswege. Dabei geht es nicht nur um Ihre Gesundheit, sondern auch um rechtliche Sicherheit: Bei illegaler Entsorgung von Gefahrstoffen drohen bis zu 50.000 EUR Bußgeld und strafrechtliche Konsequenzen.
Asbest ist einer der häufigsten Gefahrstoffe in älteren Gebäuden. Die sichere Entsorgung nach TRGS 519 ist gesetzlich vorgeschrieben. Wir übernehmen die komplette Abwicklung – vom Abbruch über die luftdichte Verpackung bis zur Deponierung in speziellen Asbestdeponien. Unsere Mitarbeiter sind speziell geschult und tragen vollständige Schutzausrüstung. Nach der Entsorgung erhalten Sie einen Entsorgungsnachweis für Ihre Unterlagen.
PCB-haltige Fugenmassen aus den 70er und 80er Jahren müssen fachgerecht entsorgt werden. Die Besonderheit: PCB verdampft bei Raumtemperatur und belastet die Raumluft dauerhaft. Wir entfernen die kontaminierten Fugen vollständig, verpacken das Material in speziellen Big Bags und führen es der thermischen Verwertung zu. Eine Freimessung bestätigt den Sanierungserfolg und die Unterschreitung der Grenzwerte.
Alte Mineralwolle ohne RAL-Gütezeichen ist potenziell krebserregend und muss wie Asbest behandelt werden. Bei der Entsorgung achten wir darauf, dass keine Fasern freigesetzt werden. Die Dämmung wird feucht gemacht, vorsichtig ausgebaut und in stabilen Big Bags verpackt. Moderne KMF mit RAL-Siegel kann als normaler Bauschutt entsorgt werden – wir identifizieren vorab, welche Entsorgungsklasse vorliegt.
Neben den "Big Three" gibt es zahlreiche weitere Gefahrstoffe: PAK-haltige Dachpappen, Holzschutzmittel (PCP, Lindan), Schwermetalle in alten Farben, künstliche Weichmacher in Bodenbelägen oder Formaldehyd in Spanplatten. Jeder Schadstoff erfordert eine spezifische Entsorgungsstrategie. Wir erstellen vorab ein Schadstoffgutachten, identifizieren alle relevanten Stoffe und koordinieren die fachgerechte Entsorgung über zertifizierte Entsorger.
Ein Kunde aus Hannover-Linden hatte ein älteres Wohnhaus von 1975 geerbt und wollte vor dem Verkauf noch "schnell renovieren". Beim ersten Ortstermin erkannten wir sofort mehrere Gefahrenquellen: graue Wellfassaden (vermutlich Asbest), dunkle Fugenmassen in den Fenstern (typisch für PCB) und alte graue Dachdämmung ohne Kennzeichnung (KMF-Verdacht). Der Kunde war geschockt – von Schadstoffen hatte er keine Ahnung gehabt.
Wir führten ein umfassendes Schadstoffgutachten durch mit Proben von allen verdächtigen Materialien. Das Ergebnis bestätigte alle Befürchtungen: Die Fassadenplatten enthielten 8% Asbest, die Fugenmassen waren mit 2.400 mg PCB/kg stark kontaminiert, und die Dachdämmung war alte KMF ohne RAL-Gütezeichen. Zusätzlich fanden wir PAK-belastete Dachpappe auf der Garage und PCP-behandelte Holzbalken im Dachstuhl. Ein regelrechter Gefahrstoff-Cocktail.
Die komplette Sanierung dauerte 4 Wochen. Wir entfernten die Asbestfassade unter Vollschutz, frästeten die PCB-Fugen heraus, bauten die KMF-Dämmung aus, entsorgten die PAK-Dachpappe und versiegelten die Holzbalken. Jeder Schadstoff wurde separat verpackt und über den vorgeschriebenen Entsorgungsweg entsorgt – mit lückenloser Dokumentation. Die Kosten lagen bei 28.000 EUR, aber dafür war das Haus am Ende komplett schadstoffrei. Der Verkauf klappte problemlos, da alle Entsorgungsnachweise vorlagen.
Vorab-Gutachten mit Probennahme und Laboranalyse aller verdächtigen Materialien
Detaillierter Plan inkl. Entsorgungswege, Kosten und Zeitplan für jeden Schadstoff
Wir kümmern uns um alle Meldungen und holen die erforderlichen Genehmigungen ein
Entfernung der Schadstoffe unter Vollschutz mit Staubminimierung und Absperrung
Luftdichte Big Bags, spezielle Container und korrekte Kennzeichnung nach Gefahrstoffrecht
Lückenlose Dokumentation mit Wiegescheinen und Bestätigung der ordnungsgemäßen Entsorgung
Asbest ist der Klassiker unter den Gefahrstoffen und in fast jedem Gebäude von vor 1995 zu finden – in Dächern, Fassaden, Fußbodenkleber, Spachtelmassen oder Nachtspeicheröfen. Die mikroskopisch kleinen Fasern sind extrem langlebig und krebserregend. Schon geringe Mengen können zu Asbestose oder Lungenkrebs führen. Die Entsorgung muss nach TRGS 519 erfolgen – mit Vollschutz, Unterdruckhaltung und speziellen Asbestdeponien. Wir entsorgen alle Asbestvarianten: schwach gebunden (Asbestzement) und stark gebunden (Spritzasbest, Asbestpappe).
PCB (Polychlorierte Biphenyle) wurde von 1973 bis 1984 in elastischen Fugenmassen verwendet und verdampft bei Raumtemperatur. Die unsichtbaren Dämpfe belasten die Raumluft dauerhaft und reichern sich im Körper an. Ab 3.000 ng/m³ in der Raumluft besteht Sanierungspflicht. Das Problem: PCB sitzt meist in allen Dehnfugen des Gebäudes – um Fenster, Türen, Balkonplatten oder Fassadenelemente. Die Sanierung ist aufwändig, da alle Fugen vollständig ausgefräst und durch neue ersetzt werden müssen. Wir entsorgen PCB-Material über Sonderabfallverbrennungsanlagen bei über 1.200°C.
KMF (Künstliche Mineralfasern) – also Glaswolle, Steinwolle oder Schlackenwolle ohne RAL-Gütezeichen – sind seit 2000 als krebserregend eingestuft. Alte KMF aus den 60er bis 90er Jahren hat sehr dünne Fasern, die tief in die Lunge eindringen können. Bei Sanierungen muss alte KMF wie Asbest behandelt werden: mit Schutzanzügen, Atemschutz und speziellen Big Bags. Die Dämmung wird vorsichtig entfernt, dabei mit Wasser befeuchtet (bindet Fasern) und dann auf Sonderdeponien entsorgt. Moderne KMF mit RAL-Siegel ist ungefährlich und kann normal entsorgt werden – wir identifizieren vorab den KMF-Typ.
PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) finden sich hauptsächlich in alten Dachpappen, Bitumenklebern und Parkettkleber. PAK sind krebserregend und müssen als gefährlicher Abfall entsorgt werden. Bei Dachsanierungen ist oft die gesamte alte Dachpappe PAK-belastet und muss vorsichtig abgetragen werden. Wir verpacken PAK-Material in geschlossenen Containern und führen es spezialisierten Entsorgern zu. Auch alte Parkettklebereste unter Holzböden können stark PAK-belastet sein.
Holzschutzmittel wie PCP (Pentachlorphenol) oder Lindan wurden bis in die 80er Jahre massiv eingesetzt – in Dachstühlen, Holzbalkendecken oder Fachwerk. Die Mittel dünsten jahrzehntelang aus und belasten die Raumluft. Besonders problematisch: Bei PCP-Behandlung entsteht oft als Nebenprodukt hochgiftiges Dioxin. Belastete Hölzer müssen entweder komplett ausgebaut und als Sonderabfall entsorgt werden, oder können durch spezielle Versiegelungen dauerhaft eingeschlossen werden. Wir messen vorab die Belastung und schlagen die wirtschaftlichste Lösung vor.
Schwermetalle finden sich vor allem in alten Farben und Lacken. Bleiweiß war bis in die 60er Jahre Standard, Cadmiumfarben waren bis in die 80er beliebt. Bei Abbruch oder Sanierung entstehen schwermetallhaltige Stäube, die eingeatmet werden können. Besonders kritisch: alte Heizkörper mit Bleimennige-Anstrich oder bleihaltige Wasserleitungen. Wir analysieren alte Anstriche vorab im Labor und entsorgen belastetes Material über Sonderabfallwege. Auch alte Batterien aus Fotovoltaikanlagen oder Notstromanlagen gehören zu den Schwermetall-Gefahrstoffen.
Von Vahrenwald bis Döhren, von Linden bis Bothfeld – wir entsorgen Gefahrstoffe in allen Stadtteilen Hannovers. Unsere Teams sind innerhalb von 24 Stunden vor Ort, wenn ein dringender Schadstoff-Fund vorliegt. Bei Notfällen (z.B. beschädigte Asbestplatten nach Sturm oder PCB-Fund bei laufender Renovierung) stellen wir Sofortmaßnahmen sicher: Absperrung, Staubminimierung, erste Sicherung. Rufen Sie uns an unter 0174 8083023 – wir helfen sofort.
Spezialisierte Asbest-Entsorgung nach TRGS 519 mit Sachkunde und Vollschutz
Mehr erfahrenFachgerechte PCB-Fugensanierung nach TRGS 524 mit Raumluftmessung
Mehr erfahrenSichere Mineralfaser-Entsorgung nach TRGS 521 für alte Glaswolle und Steinwolle
Mehr erfahrenKontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch. Wir analysieren Ihre Situation, identifizieren alle Gefahrstoffe und erstellen ein detailliertes Entsorgungskonzept mit Festpreis.
Professionelle Schadstoffsanierung und Rückbau in OWL
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Kostenlose Erstberatung und Besichtigung. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.