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Ablauf, Kosten und Schadstoffe
Hallenrückbau und Maschinendemontage • Stahl getrennt erfasst • Rückbau auch im laufenden Betrieb
Gerechnet wird nach umbautem Raum, also Grundfläche mal Höhe. Ein Einfamilienhaus mit 120 m² Grundfläche und 6 m Höhe sind rund 720 m³. Verbindlich wird der Preis nach der Besichtigung.
Grundfläche mal Gebäudehöhe, Keller mitgerechnet
Industrieobjekte unterscheiden sich vom Wohnungsbau in drei Punkten: große Spannweiten, Medienleitungen quer durch das Gebäude und ein hoher Metallanteil, der einen eigenen Wert hat.
Produktions- und Lagerhallen in Stahl-, Beton- oder Mischbauweise. Bei großen Spannweiten wird die Statik vor dem ersten Schnitt geklärt: Wo ein Binder fällt, ändert sich die Lastabtragung der gesamten Halle.
Produktionsanlagen, Förderstrecken, Silos und Behälter werden demontiert statt niedergelegt. Reststoffe in Leitungen und Behältern müssen vorher heraus und getrennt entsorgt werden.
Kranbahnen, Fachwerkbinder, Stahlstützen und Treppentürme. Der Rückbau erfolgt abschnittsweise mit gesicherter Lastabtragung, das Material geht als Stahlschrott getrennt ab.
Heizung, Druckluft, Prozesswasser, Elektro. Vor dem Rückbau werden alle Medien getrennt und die Trennung bestätigt — bei Industrieobjekten oft der Schritt mit dem längsten Vorlauf.
Bauweise, Spannweiten, Gründung, Medienanschlüsse und Zugänglichkeit werden aufgenommen. Bei Bestandsunterlagen aus der Bauzeit lohnt der Blick ins Archiv — sie sagen mehr über Konstruktion und verbaute Materialien als jede Schätzung.
Bei Bauzeit vor 1993 gehört sie an den Anfang. Im Industriebestand sind Asbestzement in Dach und Fassade, KMF-Dämmung, PAK in Böden und Anstrichen sowie Altlasten im Boden die üblichen Verdächtigen.
Reihenfolge, Lastabtragung und Sicherungsmaßnahmen werden festgelegt. Bei Hallen mit großen Spannweiten oder angebauten Bereichen wird das mit einer Tragwerksplanung abgestimmt.
Strom, Gas, Wasser, Druckluft und Prozessmedien werden abgeklemmt und die Trennung schriftlich bestätigt. Ohne diese Bestätigung beginnt kein Rückbau.
Asbest und alte Mineralwolle kommen vor dem übrigen Rückbau heraus, unter den Schutzmaßnahmen nach TRGS 519 beziehungsweise TRGS 521. Bleiben sie im Objekt, wird der gesamte Bauschutt zum belasteten Abfall.
Erst die Ausbaustoffe und die Technik, dann die nichttragenden Bauteile, zuletzt das Tragwerk. Getrennt erfasst wird von Anfang an — nachträglich sortieren kostet mehr als gleich zu trennen.
Ob Fundamente und Bodenplatte herauskommen, entscheidet die spätere Nutzung. Bei Verdacht auf Altlasten wird der Boden vorher untersucht — belasteter Aushub läuft unter einem eigenen Abfallschlüssel.
Am Ende steht ein geräumtes Grundstück mit Entsorgungsnachweisen, Wiegescheinen und der Dokumentation zur Verfüllung. Diese Unterlagen werden bei Verkauf und beim späteren Bauantrag verlangt.
Bei Industrieobjekten ist der Metallanteil kein Nebenprodukt, sondern ein Posten in der Rechnung. Tragwerk, Kranbahnen, Maschinen, Rohrleitungen und Kabeltrassen ergeben Mengen, die den Preis spürbar beeinflussen.
Was mit dem mineralischen Anteil passiert, steht auf der Seite zur Bauschutt-Entsorgung.


Bei Bauzeit vor 1993 gehört die Erkundung an den Anfang. Bleibt ein Schadstoff im Objekt, wird der gesamte anfallende Bauschutt als belasteter Abfall eingestuft — bei Hallenmengen ein Posten, der jede Kalkulation sprengt.
| Schlüssel | Abfallart | Hinweis | Einstufung |
|---|---|---|---|
| 17 04 05 | Eisen und Stahl | Erlösfähig, wird getrennt erfasst und gewogen | nicht gefährlich |
| 17 01 07 | Beton, Ziegel, Fliesen im Gemisch | Sortenrein aufbereitbar zu Recyclingschotter | nicht gefährlich |
| 17 06 05* | Asbesthaltige Baustoffe | Wellplatten in Dach und Fassade, Leichtbauplatten | gefährlich |
| 17 06 03* | Alte Mineralwolle | Dämmung, hergestellt vor Juni 1996 | gefährlich |
| 17 05 03* | Boden und Steine mit gefährlichen Stoffen | Bei Altlastenverdacht im Boden | gefährlich |
| 17 09 04 | Gemischte Bau- und Abbruchabfälle | Was sich nicht trennen ließ | nicht gefährlich |
Die Verfahren im Einzelnen stehen auf den Seiten zur Schadstoffsanierung Osnabrück und zur Glaswolle-Entsorgung Osnabrück.



Wir arbeiten im Stadtgebiet und im Umland, mit Schwerpunkt auf den Gewerbe- und Industrieflächen im Hafen, im Fledder und am Schinkel.
Wir nehmen den Bestand auf, klären Schadstoffe und Statik und legen ein Angebot vor, in dem Rückbau, Entsorgung und Stahlerlöse getrennt ausgewiesen sind.
0174 8083023Professionelle Schadstoffsanierung und Rückbau in OWL
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Alle Aufnahmen stammen von eigenen Projekten und Objektbegehungen. Keine Symbolbilder, keine Bildagentur.
Kostenlose Erstberatung und Besichtigung. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.