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Fachgerechte Asbest-Entsorgung nach TRGS 519 - Sicher und zertifiziert
200+ Sanierungen/Jahr • TRGS 519 • Sichere Entsorgung • 0 Fasern

200+ Projekte/Jahr • Mit Statiker • 90% Recycling
Jetzt Angebot einholenNeulich hatten wir einen Anruf von einem Eigentümer in der Weststadt. Er wollte seinen alten Anbau aus den 70ern abreißen, aber das Haupthaus von 1920 sollte stehen bleiben. "Können Sie das?" fragte er. Natürlich können wir das - aber es ist nicht damit getan, einfach mit dem Bagger durchzufahren.
Asbestmaterialentfernung heißt: Nur bestimmte Teile des Gebäudes kommen weg, der Rest bleibt stehen und soll dabei keinen Schaden nehmen. Das braucht gute Planung, einen Statiker, der prüft was tragend ist, und ein Team, das weiß wie man vorsichtig arbeitet.
In Osnabrück machen wir das oft bei Altbauten - Anbau weg, Dachgeschoss zurückbauen, einzelne Stockwerke entfernen. Manchmal auch in bewohnten Mehrfamilienhäusern, wo nur eine Wohnung entkernt wird, während die Nachbarn wohnen bleiben. Da muss man wirklich aufpassen, dass nichts kaputtgeht, was erhalten bleiben soll.
Gezielter Rückbau mit Statiker-Planung und Schadstoffsanierung
Eternit-Platten an Fassaden fachgerecht nach TRGS 519 abmontieren. Unter Unterdruck mit Schleuse. Asbestfasern bleiben gebunden.
Wellasbestplatten vom Dach entfernen. Mit Gerüst und Sicherung. Das Material bleibt feucht, damit keine Fasern aufwirbeln.
Alte Bodenbeläge mit Asbest entfernen - Floor-Flex, PVC-Platten. Nicht schleifen! Nur nass entfernen oder versiegeln.
Asbestmaterial in spezielle Big-Bags verpackt. Transport zur Sondermülldeponie. Entsorgungsnachweise für Unterlagen.
Von Statiker-Prüfung bis sichere Übergabe - unser 6-Schritte-Prozess
Wir besichtigen Ihr Objekt in Osnabrück und nehmen Materialproben. Die werden im Labor auf Asbest getestet. So wissen wir genau, was zu tun ist und können präzise kalkulieren.
Asbestsanierung muss bei der Gewerbeaufsicht Osnabrück angemeldet werden. Wir übernehmen das komplett für Sie - mit allen Nachweisen, Schutzkonzepten und Unterlagen nach TRGS 519.
Wir bauen Unterdruck-Schleusen, Absperrungen und Staubschutz-Systeme auf. Bei Fassaden und Dächern oft mit Gerüst und Planen. So bleiben Nachbarn und Umgebung sicher.
Das asbesthaltige Material wird vorsichtig abmontiert - ohne zu brechen oder zu schleifen. Alles unter Unterdruck oder mit Befeuchtung, damit keine Fasern in die Luft gelangen. TRGS 519 konform von Anfang bis Ende.
Direkt vor Ort verpacken wir alles in staubdichte Big-Bags mit Asbest-Kennzeichnung. Die werden versiegelt und zur zugelassenen Deponie transportiert. Sie bekommen alle Entsorgungsnachweise dokumentiert.
Nach der Sanierung misst ein unabhängiges Labor die Faserkonzentration. Erst wenn alles unter dem Grenzwert ist, geben wir das Objekt frei. Sie bekommen ein Freimessungsprotokoll für die Behörden.
Bei selektivem Abbruch geht es darum, nur bestimmte Teile eines Gebäudes abzureißen, während der Rest stehen bleibt und weiter genutzt werden kann. Das klingt zunächst simpel, ist in Wirklichkeit aber deutlich komplizierter, als wenn man einfach alles platt macht.
Problem Nummer eins: die Statik. Wenn man irgendwo Wände herausnimmt oder ein Stockwerk abbricht, muss sichergestellt sein, dass das restliche Gebäude nicht zusammenkracht. Deswegen arbeiten wir immer mit einem Statiker zusammen, der vorher prüft, was tragend ist und wo eventuell Abstützungen hin müssen.
Nicht-tragende Wände sind unkompliziert: Diese kann man einfach herausnehmen, ohne dass etwas passiert. Das sind meist Trennwände zwischen Räumen - Gipskarton, dünnes Mauerwerk, Leichtbauwände. Sie tragen keine Last des Gebäudes.
Tragende Wände sind das Gegenteil: Sie halten das Gebäude zusammen. Deckenlasten, Dachlasten - alles wird über diese Wände nach unten abgetragen. Wenn man hier einfach etwas herausnimmt, kann im schlimmsten Fall die Decke einbrechen oder das Gebäude instabil werden.
Bei Altbauten in Osnabrück (vor 1950) sind oft alle Außenwände und viele Innenwände tragend - massive Ziegelwände. Bei neueren Häusern gibt es oft nur einige tragende Wände oder Stützen. Der Statiker markiert uns genau, welche Wände auf keinen Fall weg dürfen. Diese kennzeichnen wir mit deutlichen Markierungen, damit unser Team beim Abbruch nicht versehentlich daran arbeitet.
Häufiger Fall: Der Anbau soll weg, das Haupthaus aber bleiben. Das Problem dabei ist die Verbindung zwischen Anbau und Haupthaus. Oft sind beide zusammengemauert oder haben gemeinsame Fundamente. Da kann man nicht einfach mit dem Bagger dagegen fahren.
Wir arbeiten uns von oben nach unten vor. Erst das Dach des Anbaus weg, dann Stockwerk für Stockwerk abbrechen. An der Stelle, wo der Anbau ans Haupthaus grenzt, wird per Hand gearbeitet - mit Trennschleifer oder vorsichtigem Stemmen, sodass die Wand des Haupthauses keinen Riss bekommt.
Nach dem Abbruch muss die freigelegte Wand des Haupthauses oft neu verputzt oder gedämmt werden. Sie war vorher innen, jetzt ist sie außen. Das gehört mit zur Planung beim selektiven Abbruch - am Ende muss alles wetterfest sein.
Bei selektivem Abbruch ist die Schadstoffsanierung besonders kritisch, weil oft Menschen im restlichen Gebäude wohnen oder arbeiten. Wenn wir asbesthaltige Fassadenplatten abnehmen und dabei Fasern freisetzen, können diese durch das ganze Gebäude ziehen, wenn nicht richtig abgeschottet wird.
Deswegen führen wir vor dem Abbruch immer einen Schadstoffcheck durch. Bei Altbauten (vor 1995) ist fast immer etwas enthalten: Asbest in Dächern, Fassaden, Fußböden. KMF-Dämmung in Wänden. PCB in alten Fugen. Das muss alles vorher fachgerecht nach TRGS 519 entfernt werden.
Wir haben die Zulassung für Schadstoffsanierung und führen diese selbst durch. Die Baustelle wird komplett mit Schleusen abgeschottet. Wir arbeiten unter Unterdruck, damit keine Fasern entweichen können. Das Material wird in Big-Bags verpackt und zur Sondermülldeponie gebracht. Erst wenn alles sauber ist, startet der reguläre Abbruch.
Weil beim selektiven Abbruch ohnehin vorsichtiger gearbeitet wird, lohnt es sich oft, wertvolle Bauteile auszubauen, statt sie zu zerstören. Gerade bei Altbauten in Osnabrück sind oft hochwertige Materialien verbaut.
Alte Holzbalken aus Eiche oder Fichte - massiv 20x30cm - sind heute kaum noch zu bekommen. Historische Türen mit schönen Beschlägen. Alte Dielenböden aus Pitch Pine. Natursteinfliesen in Küchen. Alles, was noch gut erhalten ist, bauen wir vorsichtig aus.
Manchmal möchten Eigentümer die Teile behalten, um sie an anderer Stelle wieder einzubauen. Manchmal verkaufen wir sie an Baustoffhändler, die auf historische Materialien spezialisiert sind. Das reduziert dann die Abbruchkosten, weil weniger entsorgt werden muss und das Material noch einen Wert hat.
TRGS 519 zertifiziert in allen Stadtteilen
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