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Zertifizierte Raumluftmessungen nach Asbestsanierung
350+ Messungen/Jahr • REM-Analyse • 800-1.500€ pro Raum
350+ Messungen/Jahr • REM-Analyse
Jetzt Freimessung beauftragenEine Freimessung ist die abschließende Raumluftmessung nach Asbestsanierungsarbeiten, die bestätigt, dass der sanierte Bereich wieder sicher genutzt werden kann. Nach TRGS 519 ist diese Messung bei allen Arbeiten der Emissionsklasse 3 (schwach gebundener Asbest) zwingend vorgeschrieben. Als zertifiziertes Messinstitut für Freimessungen in Dortmund führen wir über 350 solcher Messungen pro Jahr durch und garantieren Ihnen eine schnelle, zuverlässige und rechtssichere Freigabe Ihrer sanierten Räume.
Das Ziel der Freimessung ist der Nachweis, dass die Asbestfaserkonzentration in der Raumluft den Grenzwert von 500 Fasern pro Kubikmeter (500 F/m³) unterschreitet. Dieser Grenzwert entspricht der normalen Hintergrundbelastung der Außenluft und gilt als gesundheitlich unbedenklich. Erst wenn dieser Wert nachweislich unterschritten ist, darf der Bereich offiziell freigegeben und die Absperrung entfernt werden. Ohne erfolgreiche Freimessung bleibt der Raum gesperrt – egal wie gründlich gereinigt wurde.
Die Freimessung erfolgt nach der Richtlinie VDI 3492 "Messen von Innenraumluftverunreinigungen - Messen von Asbestfaserkonzentrationen". Dabei wird über mehrere Stunden (typisch 4-8 Stunden) Raumluft durch spezielle Membranfilter gesaugt. Diese Filter werden dann in einem akkreditierten Labor unter dem Rasterelektronenmikroskop (REM) analysiert. Das REM ermöglicht es, jede einzelne Faser zu betrachten, zu vermessen und mittels EDX-Analyse (energiedispersive Röntgenspektroskopie) chemisch als Asbest zu identifizieren. Diese Methode ist extrem präzise und unterscheidet sicher zwischen Asbestfasern und harmlosen Fasern wie Mineralwolle. In Dortmund arbeiten wir mit mehreren nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Laboren zusammen, die höchste Qualitätsstandards garantieren.
Raumluftmessungen nach Abschluss von Asbestarbeiten zur Bestätigung, dass der Grenzwert von 500 Fasern/m³ unterschritten wird. Pflicht bei Emissionsklasse 3. Die Freigabemessung ist die abschließende Qualitätskontrolle jeder Asbestsanierung und darf erst nach vollständiger Endreinigung erfolgen. Wir setzen kalibrierte Pumpen ein, die exakt 10 Liter Raumluft pro Minute durch Membranfilter (0,8 µm Porengröße) saugen. Bei einem 30 m³ Raum läuft die Probenahme typischerweise 6 Stunden. Die Filter werden sofort versiegelt und ans Labor geschickt. Dort identifiziert das REM jede Faser über 5 µm Länge. Nur bei Unterschreitung des Grenzwerts stellen wir das Freigabegutachten aus.
Begleitende Messungen während laufender Asbestarbeiten zur Überwachung der Schutzmaßnahmen und Früherkennung von Problemen. Kontrollmessungen finden im Schwarzbereich (Arbeitsbereich) und im Weißbereich (Personalschleuse, angrenzende Räume) statt. Im Schwarzbereich messen wir, ob die Unterdruckhaltung funktioniert und keine Fasern nach außen gelangen. Im Weißbereich prüfen wir, ob die Personenschleuse dicht ist. Diese Messungen erfolgen oft mit Schnelltests (PCM – Phasenkontrastmikroskop), die innerhalb weniger Stunden erste Ergebnisse liefern. Bei auffälligen Werten wird sofort nachgebessert: Filter gewechselt, Unterdruck erhöht, zusätzliche Folien gespannt.
Orientierungsmessungen bei Verdacht auf Asbestbelastung in Innenräumen, z.B. bei beschädigten asbesthaltigen Materialien oder vor Sanierung. Typische Anlässe sind: abgebrochene Eternitplatten in Kellern, beschädigte Nachtspeicheröfen mit Asbestmatten, brüchige Fußbodenkleber oder bröckelnde Putzschichten. Diese Messungen dienen der Risikoabschätzung: Ist die Belastung so hoch, dass sofort gehandelt werden muss? Oder ist sie niedrig genug für eine geplante Sanierung? Wir messen an mehreren Punkten im Raum, da Asbestfasern sich nicht gleichmäßig verteilen. Das Ergebnis gibt Handlungssicherheit.
Bei Grenzwertüberschreitung: Nachreinigung und erneute Messung. Vollständiges Gutachten mit allen Messergebnissen für Behörden und Bauherren. Etwa 15% aller Erstmessungen überschreiten den Grenzwert – meist wegen Restfasern in Ecken, Hohlräumen oder auf rauen Oberflächen. In diesem Fall muss die Sanierungsfirma nacharbeiten: Erneutes HEPA-Saugen aller Flächen, feuchtes Wischen mit Spezialreiniger, eventuell Austausch der Endfilter. Nach der Nachreinigung erfolgt eine zweite Messung. Erst wenn auch diese bestanden ist, wird der Raum freigegeben. Unser Gutachten dokumentiert den gesamten Prozess lückenlos und ist rechtssicher.
Nach Abschluss der Asbestarbeiten und Reinigung wird die Freimessung beauftragt. Wir vereinbaren einen Termin zur Probenahme vor Ort. Wichtig: Der Raum muss vollständig gereinigt sein, alle Folien und Absperrungen dürfen noch nicht entfernt werden. Die Unterdruckhaltung sollte bis zur Messung weiterlaufen. Die Probenahme dauert je nach Raumgröße 4-8 Stunden und muss unterbrechungsfrei laufen.
Unsere Messteams entnehmen Raumluftproben mittels spezieller Pumpen und Filter. Typischerweise mehrere Stunden Probenahme pro Raum nach VDI 3492. Die Pumpen saugen kontinuierlich 10 Liter Luft pro Minute durch 25 mm Membranfilter mit 0,8 µm Porengröße. Bei einem 30 m³ Raum ergibt das nach 6 Stunden ein Probenvolumen von 3.600 Litern. Die Pumpen werden vor und nach der Messung kalibriert. Am Ende wird jeder Filter sofort in eine Petrischale gelegt und versiegelt.
Die Filter werden im akkreditierten Labor unter dem Rasterelektronenmikroskop (REM) analysiert. Jede einzelne Faser wird identifiziert und gezählt. Der Filter wird zunächst mit Gold bedampft, um ihn für das REM leitfähig zu machen. Dann werden systematisch mehrere Bildausschnitte bei 1.000-facher bis 10.000-facher Vergrößerung untersucht. Jede Faser über 5 µm Länge wird vermessen. Anschließend erfolgt die EDX-Analyse: Ein Röntgenstrahl identifiziert die chemische Zusammensetzung der Faser. So werden Asbestfasern sicher von anderen Fasern unterschieden.
Nach 3-5 Tagen liegt das Messergebnis vor. Bei Unterschreitung des Grenzwerts erstellen wir ein Freigabegutachten mit allen Details. Das Gutachten enthält: Auftraggeber, Messdatum, Raumbezeichnung, Raumvolumen, Anzahl der gefundenen Asbestfasern, berechnete Faserkonzentration in F/m³, Vergleich mit dem Grenzwert, Akkreditierungsnummer des Labors. Das Gutachten ist rechtssicher und kann Behörden vorgelegt werden. Bei Immobilienverkäufen verlangen Käufer oft ein solches Gutachten.
Bei bestandener Messung (<500 F/m³) erfolgt die Freigabe. Bei Überschreitung muss nachgereinigt und erneut gemessen werden. Typische Grenzwertüberschreitungen liegen zwischen 600 und 2.000 F/m³. Ursachen sind meist: unzureichendes HEPA-Saugen, übersehene Asbestreste in Hohlräumen oder verschmutzte Endfilter. Die Sanierungsfirma muss dann erneut reinigen – oft mit längeren Saugzyklen und zusätzlichem Feuchtwischen. Nach der Nachreinigung erfolgt die Wiederholungsmessung.
Übergabe des vollständigen Gutachtens an Auftraggeber und Behörden. Der Raum darf offiziell wieder genutzt werden. Das Gutachten wird in dreifacher Ausfertigung übergeben: eines für den Bauherrn, eines für die Bauaufsicht, eines für das Archiv. Der Auftraggeber sollte das Gutachten mindestens 30 Jahre aufbewahren – als Nachweis für spätere Eigentümerwechsel. Mit der Freigabe dürfen alle Absperrungen entfernt werden.
Die Freimessung ist keine Formsache, sondern eine echte Qualitätskontrolle der Sanierung. Nur sie kann objektiv nachweisen, dass alle Asbestfasern entfernt wurden. Etwa 15% der Erstmessungen überschreiten den Grenzwert – meist wegen unzureichender Reinigung, übersehener Asbestreste in Hohlräumen oder verschmutzter HEPA-Filter. Ohne Messung würden diese Mängel unentdeckt bleiben und die Bewohner gefährden. Die Freimessung ist besonders wichtig bei umfassenden Projekten wie einer Komplettsanierung, wo mehrere Räume gleichzeitig saniert werden und die Qualitätssicherung über alle Bereiche hinweg gewährleistet sein muss.
Die Kosten einer Freimessung von 800-1.500€ pro Raum erscheinen hoch, sind aber angemessen für den Aufwand: Mehrere Stunden Probenahme vor Ort mit geeichten Pumpen, aufwändige REM-Laboranalyse jeder einzelnen Faser unter dem Elektronenmikroskop, EDX-Analyse zur chemischen Identifikation, statistische Auswertung und Gutachtenerstellung. Dieser Aufwand ist nötig, um eine Nachweisgrenze im Bereich weniger hundert Fasern pro Kubikmeter zu erreichen. Im Vergleich zu den Gesamtkosten einer Asbestsanierung (oft 10.000-50.000€) machen die Messkosten nur 2-5% aus – ein geringer Preis für die Gewissheit, dass der Raum wirklich sicher ist.
Wichtig: Nur Gutachten akkreditierter Labore (nach DIN EN ISO/IEC 17025) haben Beweiskraft vor Behörden und Gerichten. Wir arbeiten ausschließlich mit solchen Laboren zusammen. Die Ergebnisse sind rechtssicher und werden von allen Beteiligten akzeptiert. Bei späteren Streitigkeiten – etwa mit Versicherungen oder beim Immobilienverkauf – ist ein akkreditiertes Gutachten unverzichtbar. Viele Versicherungen verlangen bei Schadensregulierung einen Nachweis, dass die Sanierung ordnungsgemäß durchgeführt und freigegeben wurde. Ohne Freimessungsgutachten können Versicherungen die Zahlung verweigern oder erheblich kürzen. Auch bei Immobilienverkäufen nach einer Asbestsanierung erwarten Käufer ein solches Gutachten – fehlt es, sinkt der Verkaufspreis oft um mehrere tausend Euro, weil der Käufer das Risiko einpreist.
Eine Freimessung ist nach TRGS 519 zwingend vorgeschrieben bei allen Asbestarbeiten der Emissionsklasse 3 (z.B. Spritzasbest-Entfernung). Bei Emissionsklasse 1 und 2 ist sie nicht vorgeschrieben, wird aber oft von Bauherren verlangt.
Der Grenzwert liegt bei 500 Asbestfasern pro Kubikmeter Raumluft (500 F/m³). Dieser Wert entspricht der Hintergrundbelastung in Außenluft. Bei Unterschreitung ist der Raum freigegeben.
Raumluft wird über mehrere Stunden durch spezielle Filter gesaugt (typisch 4-8 Stunden). Die Filter werden im Labor unter dem Rasterelektronenmikroskop (REM) analysiert. Jede Faser wird einzeln vermessen und chemisch identifiziert. Die REM-Methode ist extrem präzise und unterscheidet Asbestfasern sicher von harmlosen Fasern.
Die Probenahme dauert einen halben Tag. Die Laboranalyse dauert 3-5 Werktage. Bei Eilbedarf bieten manche Labore einen Expressservice an.
Bei Grenzwertüberschreitung muss nachgereinigt werden: Erneutes HEPA-Saugen, Wischwischen, ggf. Filteraustausch. Danach erfolgt eine Wiederholungsmessung. Etwa 15% der Freimessungen überschreiten beim ersten Versuch den Grenzwert.
Eine Standard-Freimessung kostet 800-1.500€ inklusive Probenahme, REM-Analyse und Gutachten. Bei mehreren Räumen sinkt der Preis pro Raum auf etwa 500-800€. Die Kosten setzen sich zusammen aus Anfahrt, Laboranalyse und Gutachtenerstellung. Für ein detailliertes Angebot kontaktieren Sie uns über unser <Link href="/kontakt" className="text-accent hover:underline font-semibold">Kontaktformular</Link>.
Neben Freimessungen bieten wir umfassende Asbestleistungen in Dortmund an:
Umfassende Asbestentsorgung aller Art – von der Analyse über die Entfernung bis zur Freimessung.
Mehr erfahrenAlle Asbestarbeiten streng nach TRGS 519 – mit Gefährdungsbeurteilung und Behördenanmeldung.
Mehr erfahrenSichere Entfernung von Asbestzement, Bodenbelägen, Spritzasbest und allen asbesthaltigen Baustoffen.
Mehr erfahrenKostenlose Erstberatung und Besichtigung. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
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