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Raumluftmessung nach TRGS 519 - Unabhängig und akkreditiert
150+ Messungen/Jahr • Labor-akkreditiert • Unter 500 Fasern/m³ • 48h Ergebnis

Vor paar Wochen haben wir eine Asbestsanierung in Eversburg abgeschlossen. Eternit-Fassade von einem Mehrfamilienhaus aus den 70ern komplett runter, alles nach TRGS 519 mit Schleuse und Unterdruck. Sanierung lief perfekt, Material in Big-Bags zur Deponie, Baustelle sauber hinterlassen. Aber fertig waren wir noch nicht - jetzt kam der wichtigste Teil: die Freimessung. Unabhängiges Labor kam, nahm Raumluftproben, zwei Tage später kam Ergebnis: 180 Fasern pro Kubikmeter Luft. Weit unter dem Grenzwert von 500. Gebäude offiziell freigegeben, Bewohner konnten zurück. Das ist Freimessung in Osnabrück - ohne die bleibt jede Asbestsanierung unvollständig.
Wir organisieren Freimessungen seit über 12 Jahren in Osnabrück und Umgebung. Nach jeder unserer Asbestsanierungen, aber auch für andere Firmen oder Privatleute die nur Messung brauchen. Arbeiten dabei mit akkreditierten Laboren die nach ISO 17025 zertifiziert sind für Asbestfasermesung. Nur solche Labore dürfen offizielle Freigabe machen die von Behörden anerkannt wird.
Wichtig zu verstehen: Freimessung ist nicht optional sondern gesetzlich vorgeschrieben nach TRGS 519. Ohne erfolgreiche Freimessung darf Raum oder Gebäude nicht wieder genutzt werden. Versicherungen zahlen nicht, Behörden geben nicht frei, bei Kontrolle gibts Ärger. Deswegen gehört Freimessung immer mit zur Asbestsanierung dazu - nicht als Extra sondern als notwendiger Abschluss.
Von Freigabe bis Kontrollmessung - alles akkreditiert
Nach jeder Asbestentfernung muss gemessen werden ob Raumluft wieder sauber ist. Unabhängiges Labor nimmt Proben, misst Faserkonzentration, gibt frei wenn unter Grenzwert.
Manchmal ist unklar ob Asbest-Belastung in Raumluft ist. Wir messen die Faserkonzentration auch ohne vorherige Sanierung - zum Beispiel bei alten Gebäuden vor Kauf oder Vermietung.
Bei größeren Asbestsanierungen wird manchmal auch während der Arbeiten gemessen. Schleusenbereiche, Nachbarräume, Außenluft. Um sicher zu gehen dass Schutzmaßnahmen funktionieren.
Nach erfolgreicher Freimessung erstellen wir komplettes Protokoll für Gewerbeaufsicht und Gesundheitsamt. Mit allen Messwerten, Probenahme-Orten, Labor-Zertifikat.
6 Schritte zur offiziellen Freigabe
Nach Abschluss der Asbestsanierung vereinbaren wir Termin für Freimessung. Mindestens 24h nach Ende der Arbeiten damit Staub sich gesetzt hat.
Geschulter Probenehmer kommt mit Messpumpen. Mehrere Proben an verschiedenen Stellen im Raum, meist 4-8 Stunden Messzeit pro Probe. Luft wird durch Filter gesaugt.
Filter gehen ins akkreditierte Labor. Dort werden sie unter Mikroskop ausgewertet - jede einzelne Faser wird gezählt und klassifiziert. Dauert meist 1-2 Tage.
Labor schickt Messwerte. Wenn unter 500 Fasern/m³ ist Raum freigegeben. Wenn drüber muss nachgereinigt werden und neue Messung gemacht werden.
Bei erfolgreicher Messung erstellen wir Freigabe-Protokoll mit allen Daten. Das ist offizielles Dokument dass Raum wieder nutzbar ist ohne Gesundheitsgefahr.
Freigabe-Protokoll geht an Gewerbeaufsicht und wird dokumentiert. Damit ist Asbestsanierung offiziell abgeschlossen und Raum darf wieder normal genutzt werden.
TRGS 519 regelt in Deutschland alles rund um Asbestsanierung. Und da steht ganz klar drin: nach jeder Asbestentfernung muss Freimessung gemacht werden bevor Bereich wieder freigegeben wird. Egal wie gut Sanierung gemacht wurde, egal wie sauber es aussieht - ohne Messung keine Freigabe.
Grund ist simpel: mit bloßem Auge sieht man Asbestfasern nicht. Die sind mikroskopisch klein, schweben unsichtbar in Luft. Selbst wenn Baustelle tiptop gereinigt aussieht können noch Fasern in Raumluft sein. Erst Labor-Messung zeigt ob Konzentration unter dem Grenzwert ist. Der liegt bei 500 Fasern pro Kubikmeter Luft - klingt viel, ist aber sehr niedrig und gesundheitlich unbedenklich.
Ohne erfolgreiche Freimessung haftet Sanierungsfirma wenn später Probleme auftauchen. Versicherung zahlt nicht bei Schäden. Gewerbeaufsicht kann Bußgeld verhängen. Bei Verkauf von Immobilie können Käufer zurücktreten wenn keine Freigabe vorliegt. Deswegen ist Freimessung nicht Kür sondern Pflicht - an der kommt niemand vorbei.
Bei Freimessung werden Luftproben genommen mit speziellen Pumpen. Die saugen über mehrere Stunden Raumluft durch einen feinen Filter - meist 4 bis 8 Stunden pro Probe. In dieser Zeit werden mehrere Kubikmeter Luft durch den Filter gezogen. Alle Fasern die in der Luft waren bleiben am Filter hängen.
Filter geht dann ins Labor. Dort wird er präpariert und unter spezielles Mikroskop gelegt - Rasterelektronenmikroskop oder Phasenkontrastmikroskop je nach Methode. Labor-Techniker zählt jede einzelne Faser die auf dem Filter ist. Misst auch Länge und Dicke weil nur bestimmte Fasern als gesundheitsgefährdend gelten.
Aus Anzahl der Fasern auf Filter, Luftmenge die durchgesaugt wurde und Messzeit wird dann Faserkonzentration berechnet. Ergebnis kommt in Fasern pro Kubikmeter Luft. Wenn das unter 500 liegt ist Raum freigegeben. Wenn drüber muss nachgereinigt und neu gemessen werden. Labor erstellt dann offizielles Protokoll mit allen Messwerten und Bewertung.
Freimessung kommt nach Abschluss der Sanierung. Damit wird geprüft ob Raum wieder nutzbar ist. Das ist die wichtigste Messung - ohne die bleibt Raum gesperrt. Wird immer von unabhängigem Labor gemacht, nie von der Firma die saniert hat.
Kontrollmessung wird manchmal während der Sanierung gemacht. Zum Beispiel in Schleusenbereichen ob die dicht sind. Oder in Nachbarräumen ob da Fasern ankommen. Oder draußen vor Gebäude ob Außenluft belastet ist. Das ist freiwillig aber bei großen Projekten sinnvoll zur Qualitätskontrolle.
Dann gibt es noch Verdachtsmessung wenn unklar ist ob überhaupt Asbest-Belastung besteht. Zum Beispiel alte Industriehalle wo niemand weiß was früher da war. Oder Wohnung wo Bewohner gesundheitliche Probleme haben. Solche Messungen kann jeder beauftragen auch ohne vorherige Sanierung.
Kommt selten vor wenn Sanierung ordentlich gemacht wurde, aber manchmal sind Werte zu hoch. Dann muss nachgearbeitet werden. Raum wird nochmal komplett gereinigt - mit HEPA-Sauger alle Flächen absaugen, feucht nachwischen, eventuell Luftfilter laufen lassen paar Tage.
Bei hartnäckigen Fällen muss manchmal sogar nochmal Schleuse aufgebaut werden und richtig durchsaniert werden. Ursache analysieren - wurden irgendwo Fasern übersehen, ist Lüftung kontaminiert, kommt Belastung aus Nachbarraum. Dann gezielt nachbessern.
Nach Nachreinigung wird neue Freimessung gemacht. Das kostet natürlich extra - deswegen ist wichtig dass Sanierung von Anfang an sauber gemacht wird. Bei unseren Projekten haben wir Durchfallquote unter 5% weil wir sehr gründlich arbeiten. Aber hundertprozentige Garantie gibt es nie, deswegen ist Freimessung ja so wichtig.
Nach erfolgreicher Freimessung erstellt Labor offizielles Freigabe-Protokoll. Darin stehen alle wichtigen Infos: Objekt-Adresse, Datum der Probenahme, Anzahl und Lage der Messpunkte, Messmethode, Labor-Akkreditierung, und natürlich die Messwerte. Plus Bewertung ob Grenzwert eingehalten wurde.
Dieses Protokoll brauchen Sie für Gewerbeaufsicht in Osnabrück. Die haben Asbestsanierung vorher genehmigt und wollen jetzt Nachweis dass alles ordentlich gemacht wurde. Ohne Freigabe-Protokoll ist Sanierungsakte nicht geschlossen. Bei Kontrollen wird das geprüft.
Auch für Versicherung ist Protokoll wichtig. Falls später Probleme auftauchen oder jemand klagt haben Sie Nachweis dass Sanierung fachgerecht war und Raum ordentlich freigegeben wurde. Bei Immobilien-Verkauf will Käufer oft Freigabe-Protokoll sehen. Bei Vermietung können Mieter das verlangen. Deswegen gut aufbewahren - am besten 30 Jahre lang weil Asbesterkrankungen oft erst Jahrzehnte später auftreten.
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