Lade Inhalte...
Premium Asbestsanierung
Lade Inhalte...
Premium Asbestsanierung

Alte Mineralfasern sicher ausbauen und entsorgen
Stichjahr Juni 1996 • Ausbau nach TRGS 521 • 15-30 €/m³ • 2-5 Tage

Stichjahr Juni 1996 • 15-30 €/m³
Jetzt Angebot einholenMineralwolle wird nach Volumen abgerechnet, nicht nach Gewicht — sie ist leicht und braucht viel Platz. Entscheidend für den Preis ist das Alter: Material von vor 1996 gilt als Sondermüll.
Ein Big Bag fasst etwa 1 m³, eine gedämmte Dachschräge von 50 m² rund 8 m³
Wenn Sie ein Haus besitzen, das vor Juni 1996 gebaut wurde, haben Sie wahrscheinlich alte Glaswolle als Dämmung verbaut. Diese alten Mineralfasern können gesundheitsschädlich sein weil sie Fasern enthalten die eingeatmet werden und die Lunge reizen können. Bei RückbauPRO in Hannover kümmern wir uns um die fachgerechte Entsorgung alter Glaswolle nach TRGS 521 - sicher, staubarm und mit allen notwendigen Nachweisen für Bauämter und Versicherungen.
Das Problem mit alter Glaswolle ist dass die Fasern länger und dünner sind als bei modernen Materialien. Dadurch können sie tiefer in die Atemwege eindringen und dort Reizungen oder schlimmstenfalls langfristige Gesundheitsprobleme verursachen. Besonders wenn Sie Umbauarbeiten planen oder den Dachboden ausbauen wollen ist es wichtig die alte Dämmung professionell entfernen zu lassen statt selbst Hand anzulegen.
Unsere Mitarbeiter tragen bei jedem Ausbau komplette Schutzausrüstung mit Atemschutzmasken der Klasse FFP3 und Schutzanzügen. Wir arbeiten mit Unterdruckanlagen die verhindern dass Fasern in andere Räume gelangen und reinigen nach dem Ausbau alle Oberflächen gründlich mit Spezialstaubsaugern. Sie bekommen von uns alle Entsorgungsnachweise, die Sie brauchen und können sicher sein dass Ihre Gesundheit und die Ihrer Familie geschützt ist.
Glaswolle, die vor Juni 1996 verbaut wurde, ist meistens noch nicht mit dem RAL-Gütezeichen versehen. Das bedeutet sie kann gesundheitsschädliche Fasern enthalten die eingeatmet werden können und die Atemwege reizen. Wir identifizieren alte Mineralwolle-Dämmung in Ihrem Gebäude und prüfen ob eine Sanierung notwendig ist nach TRGS 521. Typische Einsatzorte sind Dachböden in Altbauten, Fassaden-Dämmung aus den 70er und 80er Jahren oder Kellerdecken-Dämmung. Mit Materialproben und Labor-Analysen klären wir die Faserqualität und erstellen ein Sanierungskonzept das zu Ihrem Budget passt.
Der Ausbau alter Glaswolle erfolgt bei uns staubarm mit Unterdruckanlagen und H-Klasse Filtern. Unsere Mitarbeiter tragen Vollschutz-Ausrüstung mit Atemschutzmasken FFP3 und Schutzanzügen. Die Baustelle wird mit Staubschutzwänden abgeschottet damit keine Fasern in bewohnte Bereiche gelangen. Nach dem Ausbau erfolgt eine gründliche Reinigung aller Oberflächen mit Industriestaubsaugern der Filterklasse H. Wir dokumentieren jeden Schritt fotographisch und erstellen ein Übergabe-Protokoll für Ihre Unterlagen oder Versicherung.
Alte Glaswolle wird in speziellen Big Bags verpackt die staubdicht verschlossen werden. Der Transport erfolgt nur mit zugelassenen Entsorgungsfachbetrieben die eine Lizenz für Mineralfaser-Entsorgung haben. Wir stellen alle Nachweise aus, die Sie für Bauämter oder Versicherungen brauchen - inklusive Entsorgungsnachweisen und Transportscheinen. Die Mineralwolle wird auf Deponien der Klasse 1 oder 2 fachgerecht entsorgt wo sie keine Gefahr mehr darstellt für Mensch und Umwelt.
Nach der Entsorgung der alten Glaswolle können wir auch die neue Dämmung einbauen mit modernen Materialien die unbedenklich sind. Steinwolle, Holzfaser-Dämmung oder auch neue Glaswolle mit RAL-Gütezeichen - wir beraten Sie, welche Lösung am besten zu Ihrem Gebäude passt. Dabei achten wir auf optimale Dämmwerte die Ihre Heizkosten senken und den Wohnkomfort erhöhen. Alle Arbeiten werden von Fachkräften durchgeführt die sich mit Wärmeschutz und Bauphysik auskennen.
Für dasselbe Dämmmaterial sind mehrere Namen im Umlauf, und das sorgt regelmäßig für Verwirrung bei Angeboten und Entsorgungsfragen. Der Fachbegriff lautet künstliche Mineralfasern, abgekürzt KMF. Darunter fallen Glaswolle, Steinwolle und Schlackenwolle — Fasern, die aus geschmolzenem Glas, aus Basalt oder aus Hüttenschlacke gesponnen werden.
Im Alltag sagt der eine Glaswolle, der andere Mineralwolle, auf der Baustelle heißt es oft schlicht Dämmwolle. Gemeint ist jeweils dasselbe. Steinwolle unterscheidet sich von Glaswolle vor allem in der Rohdichte und ist damit schwerer, was bei der Entsorgung die Transportkosten beeinflusst — in der Einstufung wird sie gleich behandelt.
Für die Frage, ob Sie es mit gefährlichem Abfall zu tun haben, spielt der Name keine Rolle. Entscheidend ist allein der Herstellungszeitpunkt: Material von vor Juni 1996 gilt als krebsverdächtig und fällt unter die TRGS 521, unabhängig davon, ob jemand es Glaswolle, KMF oder Dämmwolle nennt.
Ob Ihre Mineralwolle als gefährlicher Abfall gilt, entscheidet nicht das Aussehen, sondern die Faserzusammensetzung. Das maßgebliche Kriterium ist der Kanzerogenitätsindex, kurz KI. Er wird aus der Zusammensetzung der Faser berechnet: Summe der Massengehalte an Alkali- und Erdalkalioxiden abzüglich des doppelten Massengehalts an Aluminiumoxid. Liegt der Wert bei 40 oder darüber, gilt die Faser als freigezeichnet und damit nicht als krebsverdächtig.
In der Praxis brauchen Sie diesen Wert nicht selbst zu ermitteln. Als Stichjahr gilt Juni 1996: Seither dürfen in Deutschland nur noch biolösliche Fasern in Verkehr gebracht werden. Material aus der Zeit davor wird als alte Mineralwolle behandelt. Dazwischen liegt eine Übergangszeit, in der beides verbaut wurde — deshalb ist das RAL-Gütezeichen der zuverlässigere Hinweis als das Baujahr des Hauses. Fehlt die Kennzeichnung und lässt sich das Einbaudatum nicht belegen, wird das Material im Zweifel wie altes eingestuft.
Aus dieser Einordnung folgt der Abfallschlüssel nach der Abfallverzeichnis-Verordnung. Ein Sternchen kennzeichnet gefährlichen Abfall: Er wird nur auf zugelassenen Anlagen angenommen und erfordert einen Nachweis.
| Schlüssel | Gilt für | Einstufung | Preisrahmen |
|---|---|---|---|
| 17 06 03* | Alte Mineralwolle, hergestellt vor Juni 1996Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht oder solche enthält | gefährlicher Abfall | 15 – 30 €/m³ |
| 17 06 04 | Neue Mineralwolle mit RAL-GütezeichenDämmmaterial mit Ausnahme desjenigen unter 17 06 01 und 17 06 03 | nicht gefährlich | 8 – 15 €/m³ |
| 17 06 01* | Nur bei asbesthaltigen Dämmstoffen, nicht bei MineralwolleDämmmaterial, das Asbest enthält | gefährlicher Abfall | gesondert |
Mineralwolle wird nach Volumen entsorgt, nicht nach Gewicht — sie ist sehr leicht und zugleich sperrig. Deshalb kommen großvolumige Big Bags zum Einsatz, üblich sind 1.000 und 1.500 Liter. Ein Bag mit 1.500 Litern fasst rund anderthalb Kubikmeter loses Material.
Nach dem Ausbau bleiben Fasern auf Balken, Leitungen und Böden zurück. Sie werden mit Sauggeräten der Staubklasse H entfernt, deren Schwebstofffilter auch feinste Fasern zurückhalten. Ein normaler Bau- oder Haushaltssauger bläst die Fasern stattdessen wieder in den Raum.
Ein Dachboden von 100 Quadratmetern mit 20 Zentimetern Dämmstärke ergibt rund 20 Kubikmeter loses Material. Bei alter Mineralwolle nach Schlüssel 17 06 03* liegt der Rahmen damit bei etwa 300 bis 600 Euro für Ausbau und Entsorgung, verteilt auf rund vierzehn Big Bags zu 1.500 Litern. Hinzu kommen die Bags selbst sowie, je nach Zugang und Abschottung, der Aufwand für den Staubschutz. Verbindlich wird der Preis nach der Besichtigung.
Wir schauen uns die Dämmung an und nehmen Materialproben
Die Proben werden analysiert um die Faserqualität zu prüfen
Sie bekommen ein detailliertes Angebot mit Zeitplan
Wir schotten den Arbeitsbereich ab und halten ihn unter Unterdruck
Staubarmer Ausbau, direkte Verpackung in Big Bags zu 1.000 oder 1.500 Litern
Absaugung aller Oberflächen mit Sauggeräten der Staubklasse H
Rückbau der Abschottung, Entsorgungsnachweis und Protokoll
Die Frage ob alte Glaswolle entsorgt werden muss kommt meistens dann auf wenn Umbauarbeiten geplant sind. Bei einem Dachausbau zum Beispiel müssen Sie die alte Dämmung herausnehmen um neue Dämmung einzubauen die den heutigen energetischen Standards entspricht. Auch wenn Sie Leitungen verlegen wollen oder Schornsteine sanieren, kommen Sie oft nicht um eine Entsorgung herum. In solchen Fällen ist es Pflicht die Arbeiten nach TRGS 521 durchzuführen - das bedeutet Schutzausrüstung, Staubabsaugung und fachgerechte Entsorgung sind vorgeschrieben.
Selbst wenn keine akuten Baumaßnahmen anstehen kann es sinnvoll sein alte Glaswolle präventiv auszutauschen. Wenn die Dämmung beschädigt ist oder Fasern sichtbar sind, sollten Sie nicht warten bis jemand die Fasern einatmet. Gerade in Dachböden die als Abstellraum genutzt werden ist die Gefahr groß dass beim Bewegen von Kisten und Möbeln Fasern aufgewirbelt werden. Ein Austausch verbessert nicht nur die Sicherheit sondern auch die Dämmwirkung - moderne Materialien dämmen deutlich besser als alte Glaswolle.
Als Alternative zur kompletten Entsorgung gibt es in manchen Fällen auch die Möglichkeit die alte Glaswolle zu kapseln. Dabei wird eine neue Dämmschicht über die alte gelegt ohne dass die alte Dämmung entfernt wird. Das funktioniert aber nur wenn genug Platz vorhanden ist und die alte Dämmung noch intakt ist ohne dass Fasern freigesetzt werden. Wir beraten Sie gerne, welche Lösung in Ihrem Fall am besten passt - manchmal ist Kapseln eine günstigere Alternative manchmal aber auch nicht weil später trotzdem noch Entsorgungskosten anfallen.
Bei der Wahl der neuen Dämmung haben Sie heute viele Optionen. Moderne Glaswolle mit RAL-Gütezeichen ist unbedenklich und kostengünstig. Steinwolle ist etwas teurer aber nicht brennbar und hat bessere Schallschutz-Eigenschaften. Holzfaser-Dämmung ist ökologisch und sorgt für ein gutes Raumklima ist aber auch die teuerste Variante. Wir können nach der Entsorgung der alten Glaswolle auch die neue Dämmung einbauen, damit Sie alles aus einer Hand bekommen.
Wir arbeiten im gesamten Stadtgebiet und in den umliegenden Gemeinden. Gerade im Umland steht viel Bausubstanz aus der Zeit vor dem Stichjahr — Dachböden und Kellerdecken mit loser Mineralwolle aus den 1970er- und 1980er-Jahren.
Nördliches Umland, überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser
Altbaubestand aus der Zeit vor dem Stichjahr
Wohn- und Gewerbebauten im Norden der Region
Siedlungsbau der 1960er- und 1970er-Jahre
Südliches Stadtgebiet und angrenzende Gemeinden
Westliches Umland entlang der Leine
Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Beratung und ein unverbindliches Angebot
Professionelle Schadstoffsanierung und Rückbau in OWL
Und viele weitere spezialisierte Leistungen für Ihre Projekte in OWL
Alle Aufnahmen stammen von eigenen Projekten und Objektbegehungen. Keine Symbolbilder, keine Bildagentur.
Kostenlose Erstberatung und Besichtigung. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.