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Professionelle PCB-Sanierung nach TRGS 519 - Fugenmassen, Deckenplatten, Bodenbeläge fachgerecht entfernen
Letzte Woche stand ich in nem Mehrfamilienhaus in Pivitsheide, Baujahr 1972, und der Eigentümer zeigt mir die Fugen zwischen den Betonfertigteilen. "Sieht doch eigentlich gut aus oder?", meint er. Fugen waren noch schön elastisch, keine Risse, alles dicht. Problem war nur: Im Schadstoffgutachten stand schwarz auf weiß dass in genau diesen Fugen PCB drin ist. Polychlorierte Biphenyle. Krebserregend, hormonverändernd, reichert sich im Körper an. Und der Mann hat da 20 Jahre mit seiner Familie drin gewohnt ohne es zu wissen. Genau deshalb ist PCB-Sanierung in Detmold so wichtig - weil man das Gift nicht sieht, nicht riecht, aber trotzdem jeden Tag einatmet.
PCB wurde in Deutschland von 1955 bis 1975 verwendet, hauptsächlich in dauerelastischen Fugenmassen. Warum? Weil PCB super Eigenschaften hatte: Bleibt dauerhaft weich, ist feuerbeständig, chemisch stabil, hält ewig. Genau diese Stabilität ist aber auch das Problem - PCB baut sich nicht ab, bleibt jahrzehntelang im Material und dünstet langsam aber stetig in die Raumluft aus. In Detmold haben wir besonders viele Gebäude aus dieser Zeit wo Betonfertigteile verwendet wurden, und genau in den Fugen zwischen diesen Platten ist oft PCB drin. Auch in Deckenplatten, Parkettkleber, alten Kondensatoren findet man PCB noch heute.
Polychlorierte Biphenyle sind künstlich hergestellte chlorierte Kohlenwasserstoffe. Klingt kompliziert, im Grunde ist es ein chemischer Stoff der früher massenhaft produziert wurde für Fugen, Weichmacher, Kühlflüssigkeiten. Seit 1989 ist PCB in Deutschland verboten aber in alten Gebäuden steckt es noch überall drin. Gefährlich ist PCB weil es sich im Fettgewebe anreichert und nicht abgebaut wird. Studien zeigen dass PCB das Hormonsystem stört, Krebs auslösen kann, Immunsystem schwächt, bei Kindern Entwicklungsstörungen verursachen kann. Deshalb gibt es strenge Grenzwerte für PCB in Raumluft und wenn die überschritten sind muss saniert werden.
Das Tückische an PCB in Detmold ist dass viele Eigentümer gar nicht wissen dass sie es im Haus haben. Sieht aus wie normale Fugenmasse, fühlt sich an wie normale Fugenmasse, aber dünstet halt PCB aus. Erst wenn Schadstoffgutachten gemacht wird vor größerer Sanierung kommt die Wahrheit ans Licht. Unser Tipp deshalb: Bei allen Gebäuden Baujahr 1955-1975 vor Umbau oder Sanierung unbedingt Materialproben nehmen lassen. Kostet paar hundert Euro, kann aber tausende Euro Folgekosten und vor allem Gesundheitsschäden verhindern.
Mit Abstand am häufigsten finden wir PCB in dauerelastischen Fugenmassen zwischen Betonfertigteilen in Detmold. Diese Plattenbauten waren in den 60ern und 70ern super beliebt - schnell gebaut, günstig, modern. Zwischen den einzelnen Betonplatten wurden dann elastische Fugen gezogen damit Bewegungen ausgeglichen werden und keine Risse entstehen. Problem: In genau diese Fugenmassen wurde oft PCB gemischt als Weichmacher. Heute 50 Jahre später sind die Fugen oft noch in gutem Zustand aber halt PCB-verseucht.
PCB-Fugensanierung läuft bei uns so ab: Erstmal Materialproben nehmen und im Labor prüfen lassen ob wirklich PCB drin ist und wie hoch die Konzentration. Ab 50mg/kg gilt als hoch-PCB und braucht aufwendigere Sanierung. Dann richten wir Schwarzweiß-Bereich ein ähnlich wie bei Asbestsanierung, mit Schleuse und HEPA-Filtern damit kein PCB-Staub rauskommt. Fugen werden dann mit Spezialwerkzeug komplett ausgekratzt, Material in Säcke verpackt, Flächen gereinigt. Am Ende neue PCB-freie Fugenmassen rein und Freimessung vom Gutachter. Kosten liegen meist zwischen 80-120 Euro pro Quadratmeter Fuge je nach Aufwand.
In Hiddesen hatten wir vor nem Monat Mehrfamilienhaus mit 200 Meter Fugen die alle PCB-haltig waren. Haben drei Wochen gebraucht um alle Fugen rauszukratzen, zu entsorgen und neu zu verfugen. Gesamtkosten 24.000 Euro aber dafür jetzt PCB-frei und Raumluft wieder sauber. Eigentümer war erstmal geschockt von den Kosten, aber nach der Freimessung die zeigte dass PCB-Belastung von vorher 2000ng/m³ auf unter 300ng/m³ gesunken ist war er froh dass er es gemacht hat. Und seine Mieter erst recht.
Zweithäufigste PCB-Quelle die wir in Detmold finden sind Akustikdeckenplatten aus den 60er und 70er Jahren. Diese perforierten Platten die Schall schlucken sollten wurden oft mit PCB-haltigen Weichmachern behandelt. Findet man häufig in Büros, Schulen, öffentlichen Gebäuden aus dieser Zeit. Auch in manchen Wohnungen wurden solche Akustikdecken eingebaut. Problem ist dass PCB aus den Platten direkt in Raumluft dünstet weil die Decke ja offen ist.
Bei PCB in Deckenplatten hilft nur eins: Kompletter Ausbau der Platten. Machen wir mit Vollschutz und Atemmasken, Platten kommen in Big Bags, gehen auf Sondermülldeponie. Unterkonstruktion kann meist bleiben wenn die nicht auch PCB-haltig ist. Neue PCB-freie Decke rein und fertig. Kostet zwischen 100-150 Euro pro Quadratmeter Decke je nachdem wie aufwendig der Ausbau ist. In Heiligenkirchen hatten wir letztes Jahr altes Bürogebäude wo komplette Akustikdecke PCB-haltig war, 400qm Decke komplett ausgebaut und neu gemacht.
PCB in Bodenbelägen kommt seltener vor aber auch das gibts. Meist in altem Parkettkleber oder in PVC-Belägen wo PCB als Weichmacher verwendet wurde. Sanierung bedeutet hier dass kompletter Boden raus muss - Belag, Kleber, oft auch Estrich wenn der durchtränkt ist. Aufwand ähnlich wie bei PAK-Sanierung von teerhaltigen Klebern. Kosten zwischen 100-180 Euro pro Quadratmeter Boden. Vorteil ist dass ihr danach komplett neuen Boden kriegt, Nachteil ist halt der Aufwand und die Kosten. Aber Gesundheit geht vor.
Bei hoch-PCB-Sanierung arbeiten wir ähnlich wie bei Asbestsanierung mit komplettem Schwarzweiß-Bereich. Heißt: Arbeitsbereich wird komplett von Rest des Gebäudes abgetrennt mit Folienwänden, Schleuse zum Durchschleusen von Material und Personal, HEPA-Filter die Luft absaugen und reinigen bevor sie rausgeht. Im Schwarzbereich (kontaminierter Bereich) arbeiten wir mit Vollschutzanzügen und Atemschutz. Im Weißbereich (sauberer Bereich) ist normale Kleidung okay. So stellen wir sicher dass kein PCB verschleppt wird.
HEPA-Filterung ist extrem wichtig bei PCB-Sanierung weil PCB-Staub nicht in Raumluft gelangen darf. HEPA-Filter fangen 99,97% aller Partikel ab, auch feinste PCB-Partikel. Wir haben mobile HEPA-Filtergeräte die permanent laufen während wir arbeiten und Luft im Arbeitsbereich mehrfach pro Stunde komplett austauschen. Das kostet zwar zusätzlich Geld aber ist vorgeschrieben bei hoch-PCB und absolut sinnvoll. Ohne HEPA würdet ihr nach der Sanierung höhere PCB-Belastung haben als vorher weil alles aufgewirbelt wurde.
Arbeiterschutz ist bei PCB natürlich auch wichtig. Unsere Jungs tragen bei hoch-PCB-Sanierung Tyvek-Schutzanzüge, Atemschutzmasken mit P3-Filtern, Handschuhe, Überschuhe. Sieht aus wie bei Asbest und ist auch ähnlich wichtig. PCB kann über Haut und Atemwege aufgenommen werden, deshalb kompletter Schutz. Nach der Arbeit wird alles dekontaminiert in der Schleuse bevor es in den Weißbereich geht. Klingt nach viel Aufwand, ist es auch, aber nur so arbeiten wir sicher und sauber. Und genau deshalb kostet professionelle PCB-Sanierung in Detmold auch entsprechend.
Bevor wir überhaupt anfangen zu sanieren braucht ihr Gewissheit ob wirklich PCB im Gebäude ist. Dafür kommen Sachverständige vorbei und nehmen Materialproben von verdächtigen Stellen. Bei Fugenmassen wird kleine Probe ausgekratzt, bei Deckenplatten Stück rausgeschnitten, bei Bodenkleber durch Belag durchgebohrt und Probe genommen. Diese Proben gehen dann ins Labor wo sie auf PCB untersucht werden. Nach wenigen Tagen kommt Analyseergebnis das genau sagt: PCB ja oder nein, und wenn ja wie viel.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen niedrig-PCB (unter 50mg/kg) und hoch-PCB (über 50mg/kg). Bei niedrig-PCB könnt ihr oft mit einfacheren Schutzmaßnahmen arbeiten, bei hoch-PCB braucht es volle Sicherheitsstufe. Außerdem gibt es Grenzwerte für PCB in Raumluft: Zielwert liegt bei 300 Nanogramm pro Kubikmeter Luft, Vorsorgewert bei 3000ng/m³. Wenn Raumluftmessung zeigt dass ihr über Vorsorgewert liegt sollte dringend saniert werden. Auch das macht der Sachverständige - Raumluftproben nehmen und im Labor analysieren lassen.
Kosten für Materialproben und Laboranalyse liegen in Detmold zwischen 500-1200 Euro je nachdem wie viele Proben genommen werden müssen. Klingt erstmal nach viel Geld aber ist absolut nötig. Ohne Analyse wisst ihr nicht ob PCB drin ist, in welcher Konzentration, und wie saniert werden muss. Und für die Entsorgungsnachweise braucht ihr später die Laborergebnisse. Unser Tipp: Spart nicht an der Analyse, lieber ein paar Proben mehr nehmen damit ihr wirklich alle PCB-Quellen findet. Nachträglich nochmal nachsanieren zu müssen ist viel teurer.
Alle Arten von PCB-Sanierung professionell durchgeführt in Detmold
In 6 Schritten zur PCB-freien Immobilie
Verdächtige Materialien beproben lassen durch Sachverständigen - typisch sind Fugenmassen in Betonfertigteilen
Labor prüft ob PCB enthalten ist und in welcher Konzentration - niedrig-PCB oder hoch-PCB macht großen Unterschied
Detaillierter Plan wie PCB entfernt wird - je nach Belastung mit oder ohne kompletten Schwarzweiß-Bereich
Bei hoch-PCB muss Sanierung bei Gewerbeaufsicht angemeldet werden ähnlich wie bei Asbest
Mit Vollschutz und HEPA-Filterung werden PCB-haltige Materialien komplett entfernt und verpackt
Sachverständiger misst Raumluft und bestätigt dass keine PCB-Belastung mehr vorhanden ist
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